Atlantic Expedition: Studienreise nach Hamburg, Dresden und Berlin
Wichtige Rolle der Zivilgesellschaft bei Lösung des Ukraine-Konflikts
TTIP zum Erfolg führen
Der Preis von Frieden und Freiheit
Zukunftstrends

Deutschlands Agenda

Bundestagswahl im Visier? Lehren aus Frankreich und den USA

Lukas Posch │ 22. Juni 2017



PoschDrei Monate vor der Bundestagswahl werfen die vergangenen Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten und in Frankreich ihre langen Schatten auf Deutschland. Die Veröffentlichung von mehr als 2.000 Akten des NSA-Untersuchungsausschusses im Frühjahr 2015 stellte dabei nur den Anfang einer Entwicklung dar, die Ablauf und Ergebnis der Bundestagswahl beeinflussen könnte.

Anders als in Deutschland bestehen in den USA keine einheitlichen Regeln zum Ablauf von Wahlen und zur Zählweise der abgegebenen Stimmen. Dass dabei in einigen Bundesstaaten allein teils jahrzehntealte Wahlcomputer zum Einsatz kamen, sorgte für Misstrauen. Fehlzählungen und insbesondere Manipulationen wären nicht ausgeschlossen, hieß es insbesondere vonseiten einer lautstarken Minderheit der Unterstützer Donald J. Trumps. Monate vergingen und Donald Trump wurde doch gewählt – auch wenn etwa in Detroit in mehr als einem Drittel der Wahlbezirke mehr Stimmen abgegeben wurden als Wähler in den entsprechenden Verzeichnissen existieren.

Während die Anhaltspunkte für tatsächliches tampering gering waren, genügte das ausgelöste Misstrauen, um etwa auch in den Niederlanden bei der Wahl im März zu einem Rückgriff allein auf gedruckte Wahlzettel zu führen. Dieselbe Situation in Frankreich, wo ein Datenleck seinen Weg ins Internet und damit die Öffentlichkeit fand, nachdem die Kandidaten bereits schweigen mussten.

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Deutschlands Agenda

Deutsch-amerikanisches Austauschprogramm und Fellowship: Bitte Teilnahmeaufruf weiterleiten

Redaktion │ 24. Mai 2017



Marshall-PlanVor genau 70 Jahren entwickelten die USA den Marshall-Plan, der Hunger in Europa linderte, den wirtschaftlichen Wiederaufbau förderte und den Grundstein für die transatlantische Partnerschaft, aber auch die europäische Integration legte. Außenminister Gabriel erinnerte letzte Woche an die Rede des damaligen US-Außenministers George C. Marshall, der in enger Kooperation mit den europäischen Staaten — auch den ehemaligen Kriegsgegnern — eine umfangreiche und langfristige Strategie umsetzte.

Gabriel sagte, dass wir uns wieder „in einer entscheidenden Periode für die transatlantischen Beziehungen“ befänden und alles tun sollten, „um unsere Partnerschaft zu erneuern und mit neuer Kraft zu vertiefen.“ Die Initiative müsse auch von Europa ausgehen: “Vielleicht reagieren wir ein wenig zu viel auf Botschaften, auf Meldungen, auf Tweets aus den USA. Und vielleicht fragen wir uns etwas zu wenig: Was können wir machen, um die Partnerschaft wieder attraktiv zu machen?”

Mit Ihrer Hilfe möchte die Atlantische Initiative genau dazu beitragen und junge Deutsche ermutigen, zusammen mit ihren amerikanischen Kollegen einen Atlantic Action Plan zur Erneuerung dieser Partnerschaft zu entwickeln.

Bitte informieren Sie Nachwuchskräfte bis 35 Jahren aus allen Branchen über unser Fellowship und Austauschprogramm Atlantic Expedition. Bewerbungsfrist ist der 18. Juni 2017. Weiterlesen

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Deutschlands Agenda

Impeachment? Außenpolitik unter Mike Pence

Lukas Posch │ 23. Mai 2017



PoschWährend US-Präsident Trump seine erste Auslandsreise absolviert, reißen im Inland die Rufe nach seinem Rücktritt nicht ab. Auch wenn Vertreter der Demokraten dazu aufrufen, die Angelegenheit langsam anzugehen, stellt sich diesseits des Atlantiks eine Frage: Was passiert nach einer Amtsenthebung in transatlantischen Belangen?

Für viele Beobachter auf beiden Seiten des Atlantiks stellte die unerwartete Wahl Donald J. Trumps zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten eine unerwartete Stunde null dar. Zu gering waren die Chancen und zu groß der Aufwand, sich vorab mit jemandem zu arrangieren, der dem Garanten des Friedens, der NATO, die Existenzberechtigung quasi absprach. Doch auch die Unterstützer Trumps schienen nicht ganz im Klaren ob seiner ursprünglich isolationistischen Ankündigungen.

Wenige Monate später scheint nichts wie vom neuen Präsidenten angedeutet worden zu sein. In der Frage um die Errichtung einer „ununterbrochenen, undurchdringbaren physischen Barriere“ scheiterte Trump am Kongress, in Sachen Krankenversicherung befindet sich der American Health Care Act in Wartestellung. Neben diesen politischen Projekten, deren endgültiges Schicksal sich bisher nur schemenhaft abzeichnet, etablierten sich jedoch handfeste Tatsachen. Weiterlesen

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Deutschlands Agenda

Bewerbungsaufruf: Mit Atlantic Expedition nach Chicago und Houston

Redaktion │ 09. Mai 2017



Die Atlantische Initiative bietet ein deutsch-amerikanisches Fellowship- und Austauschprogramm an: Atlantic Expedition – Neuausrichtung der transatlantischen Grundlagen.

Deutsche und amerikanische Nachwuchskräfte (20 bis 35 Jahre) aus der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft reisen für eine knappe Woche zusammen nach Chicago und Houston. Sie erarbeiten gemeinsam ein transatlantisches Aktionsprogramm, das politischen Entscheidungsträgern vorgestellt wird. Zudem bietet das Programm Zeit für persönliche Begegnungen, Besichtigungen und Treffen mit wichtigen gesellschaftlichen Akteuren. Die Kosten für Reise, Unterkunft und Verpflegung werden übernommen.

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Aktuell, Veranstaltungen

Atlantic Expedition: Studienreise nach Hamburg, Dresden und Berlin

Redaktion │ 09. Mai 2017



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Die Atlantische Initiative organisierte eine Studienreise für 30 amerikanische und deutsche Nachwuchskräfte. Sie besuchten die Führungsakademie der Bundeswehr, die Helmut-Schmidt Universität, den Eurogate Container Terminal und die M.M. Warburg Bank in Hamburg, die Sächsische Staatskanzlei und eine Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Dresden sowie den Bundestag, die US Botschaft, das Allianz Forum und das Soho Haus in Berlin.

Berichte und Fotos über die vielfältigen Gespräche zu den transatlantischen Beziehungen und der deutschen Außen-, Innen- und Handelspolitik und auch die Politikempfehlungen der Fellows stehen auf unserer Atlantic Expedition Webseite.

Bewerbungsaufruf: Im Oktober 2017 führt die zweite Atlantic Expedition nach Chicago und Houston. Deutsche und Amerikaner zwischen 20-35 Jahren können sich bis 18. Juni 2017 bewerben.

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Außenpolitik für alle!

Die Atlantische Initiative will einen Beitrag zur Stärkung der außenpolitischen Kultur in Deutschland leisten. Mitgestaltung außenpolitischer Prozesse muss für alle möglich sein. Dafür ist es wichtig, alle Teilbereiche der Gesellschaft besser zu vernetzen. Besonders liegt uns die Förderung von Partizipationsmöglichkeiten für die junge Generation am Herzen. Um unser Motto mit Leben zu füllen, haben wir eine Reihe von Projekten entwickelt. Wir freuen uns auf Ihre Beteiligung.

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